Weiterbildung zum Hygienebeauftragten in der Pflege [HBP] für ambulante und stationäre Einrichtungen

Die Anforderungen an die Hygiene in Krankenhäusern nehmen aufgrund einer anspruchsvolleren Patientenstruktur drastisch zu. Immer öfter müssen alte und multimorbide, sowie immunsupprimierte Menschen versorgt werden. Darüber hinaus besteht die Problematik des Auftretens antibiotikaresistenter Krankheitserreger und einer engmaschigeren Beobachtung durch Kontrollbehörden.

In diesem Kurs werden Sie dazu angeleitet, ihre Erfahrungen einzubringen und vor dem Hintergrund neuerer Erkenntnisse zu hinterfragen. Der angestrebte Erfahrungsaustausch zeigt dabei Potentiale auf und hilft bei der Umsetzung des Erlernten in die Praxis.

  1. Seminaristische Lehrveranstaltung mit hohem Individualitätsgrad und Raum für Diskussion

  2. Gemeinsame Erarbeitung von Lehrinhalten; u. a.
    1. Aufgaben von Hygienebeauftragten
    2. Ziele von Hygienemaßnahmen
    3. Übertragungswege & Krankheitserreger
    4. Persönliche Hygiene, Flächen- und Instrumentenhygiene
  3. Interaktive Übungen zum Ausbruchmanagement anhand typischer Krankheitserreger

Termin & Uhrzeit:

Montag, 15.11.201 bis Mittwoch, 17.11.2021
jeweils 8:15 – 16:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Rheinland Klinikum Grevenbroich Elisabethkrankenhaus
Fachärztezentrum, Raum 1

Kosten:

Mitarbeitende des Rheinland Klinikums Neuss: 330 €
Mitarbeitende der Kooperationspartner: 360 € (zzgl. MwSt.)
Sonstige Teilnehmende: 390 € (zzgl. MwSt.)
(inkl. Getränke und Mittagessen)

Kennung:

66/21-15.11.

Referenten:

Fachbereich Krankenhaushygiene des Rheinland Klinikum Neuss GmbH

Zielgruppe:

Pflegekräfte, (Neue) Hygienebeauftragte in Alten- und Pflegeheimen, Wohngruppen oder in der ambulanten Pflege

Kontakt:

Sandra Born
Francis Langenhorst
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Anmeldeformular

Inhalte:

Modul I

  • Aufgabenprofil HBP
  • Übertragungswege und relevante Mikroorganismen
  • Infektiologie und Antibiotikaresistenzen

Modul II

  • Basishygiene: Händehygiene, Flächendesin-fektion und Medizinprodukte-Aufbereitung, persönliche Schutzausrüstung etc.
  • Erweiterte Hygiene: Isolierung, Anpassung der Hygieneroutinen in Häufungssituationen

Modul III

  • Händehygiene in speziellen behandlungspflegerischen Situationen
  • Hautantiseptik, Umgang mit Medikamenten
  • Übung/Training zum Ausbruchmanagement an den Beispielen MRE, SARS-CoV 2, Influenza, Noroviren etc.
  • Typische Hygiene-Schwachstellen
  • Vorbreitung von eigenen und behördlichen Hygienebegehungen