Kultursensible pflege - mehr Sicherheit im Umgang mit alten und kranken menschen und deren angehörigen aus anderen kulturen

Patient*innen und Bewohner*innen mit Migrationshintergrund sowie "multikulturelle" Krankenzimmer sind in beinahe jeder Einrichtung eine Realität. Nicht wenige Ärzt*innen und Pflegekräfte geraten wegen unterschiedlicher Auffassungen von medizinischer Versorgung, Pflege oder auch Besuchsregelungen in Konfliktsituationen. Auch bei Trauer oder wenn ein Patient*innen versterben, kann es zu Irritationen und sogar zu scheinbar nicht lösbaren Situationen kommen, die sowohl das medizinische und pflegende Personal als auch Betroffene und Familienangehörige an ihre Grenzen bringen können.

Für ein besseres Verständnis und angemessenes Handeln ist es hilfreich und sinnvoll, sich über unterschiedliche Orientierungen zu Familie, Zeit, Autorität etc., unterschiedliche Wahrnehmungen von Krankheit und Schmerz, Bedeutungen von Essen und Trinken, unterschiedlichem Gesundheitsverhalten, einer anderen Nutzung der Gesundheitsversorgung, und auch anderen Trauer- und Sterberitualen im Klaren zu sein.


Termin & Uhrzeit:

Montag, 28.11.2022 - NEU!
9:30 - 17:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Rheinland Klinikum Grevenbroich - Elisabethkrankenhaus,
Von-Werth-Str. 5, 41515 Grevenbroich,
Fachärztenzentrum (FÄZ), Raum 3

Kosten:

  • Mitarbeitende des Rheinland Klinikums Neuss: 199 €
  • Mitarbeitende der Kooperationspartner: 219 €
  • Sonstige Teilnehmende: 239 €

    (inkl. Getränke und Mittagsimbiss)

Kennung:

171/22-28.11.

Referentin:

Serena Cerra, Trainerin und Beraterin zu interkulturellen Themen, Kölner Institut für Interkulturelle Kompetenz e.V.

Zielgruppe:

Interessierte Mitarbeitende aus dem Gesundheitswesen, vor allem Pflegekräfte im ambulanten und stationären Bereich und Fachkräfte der medizinisch-technischen und therapeutischen Dienste

inhalte: 

  • Welche Bedürfnisse haben Patient*innen und Bewohner*innen unterschiedlicher kultureller Herkunft und wie kann ich auf diese eingehen?
  • Wie wirken sich andere Gesundheits- und Krankheitskonzepte auf die Behandlung und Pflege aus?
  • Auf welche Tabus sollte ich vorbereitet sein?
  • Welche Hilfsmittel kann ich bei sprachlichen Hürden nutzen?
  • Welche Vorstellungen von Versorgung und Besuchsmöglichkeiten haben die Angehörigen von Patient*innen mit Migrationshintergrund?
  • Wie gewinne ich die Unterstützung von Patient*innen und Bewohner*innen und deren Angehörigen?

Kontakt:

Sandra Born
Telefon: 02131 1330 304
E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anmeldung:

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